SSO om DDR-satire

  • HF 2. år
  • SSO (Tysk begyndersprog B)
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SSO om DDR-satire

Her finder du en Større Skriftlig Opgave (SSO) i Tysk begyndersprog B om DDR-satire med udgangspunkt i tre af forfatteren Thomas Brussigs romaner: Am kürzeren Ende der Sonnenallee (1999), Helden wie wir (1995)og Das gibts in keinem Russenfilm (2015).

Opgaveformulering
Am Anfang musst du mindestens drei typische Phänomene im alltäglichen Leben der DDR-Bürger beschreiben, die man im Nachhinein als grotesk oder lachhaft ansehen kann. Du musst auch die Grundlage erklären, dass Ossi-Witze nach der Wende enstanden sind.

Danach musst du die typischen Merkmale der Satire über den Staat analyserien, die in Thomas Brussigs Werken zum Vorschein kommen. Du sollst auch den Zweck der Satire begründen.

Du musst am Ende diskutieren, ob die Tatsache, dass Thomas Brussig in der DDR aufgewachsen ist, eine Rolle dafür spielt, wie er die DDR satirisch und ironisch darstellt.

Lærers kommentar

Solide Aufgabe mit "Rotem Faden". Gute Beschreibung und Erläuterung der Aufgabenstellung. Die Problemformulierung wurde sehr gut beantwortet.

Elevens kommentar

Die beschriebenen "Grotesken" Phänomene die ich wählte waren nicht Grotesk genug für eine 12. Mir wurde leider nicht erklärt, was besser gewesen wäre, vielleicht etwas mit der Stasi oder ähnliches.

Indhold

1. Einleitung
2. Die Freie Deutsche Jugend
2.1 Gründung der "Freiend Deutschen Jugend"
2.2 Der wirkliche Sinn und Zweck der FDJ
3. Die Jungen Pioniere
3.1 Pionierorganisation Ernst Thälmann
3.2 Überlebenskunst und Rituale
3.3 Manöver Schneeflocke - Feindbild schärfen
4. Die Jugendweihe
4.1 Die sozialistische Antwort auf die ev. Konfirmation
5. Ossi-Witze
6. Thomas Brussigs Werke analysieren
6.1 Thomas Brussig
6.2 Am Kürzeren Ende der Sonnenallee
6.3 Kommentar zu "Helden wie wier" und "Das gibt's in keinem Russenfilm"
7. Diskussion
8. Konklusion
9. Litteraturliste

Uddrag

Einleitung

In dieser Aufgabe werde ich mich mit DDR-Satire mit speziellem Schwerpunkt auf Thomas Brussigs Werken beschäftigen. Ich werde am Anfang groteske und lachhafte Phänomene aus dem Alltag der DDR-Bürger wiedergeben, wie zum Beispiel den Aufbau und Zweck der “Freien Deutschen Jugend”, was es mit der Jugendweihe auf sich hat und wie man mit den jungen Pionieren Kinder von klein auf mit Zwang und Sozialismus in den Staat integriert und daraufhin die Grundlage erläutern, warum sogenannte Ossi-Witze entstanden sind.
Danach werde ich die typischen Merkmale der Satire über den damaligen Staat analysieren die Thomas Brussig in seinen Werken zum vorscheinen bringt, indem ich einige Textstellen analysiere. Hier werde ich speziell auf Sprachgebrauch und Ironie eingehen. Gleichzeitig werde ich dort Sinn und Zweck der Satire begründen. Am Ende werde ich darüber diskutieren, ob die Tatsache, dass Thomas Brussig in der DDR geboren und aufgewachsen ist, eine Rolle dafür spielt, wie er eben jenen Staat satirisch und ironisch darstellt.

Gründung der “Freien Deutschen Jugend”
Die Gründungsgeschichte der “Freien Deutschen Jugend” (FDJ) reicht ganz zurück in den zweiten Weltkrieg. Sie wurde von Jugendlichen gegründet die vor Hitlers Faschismus fliehen mussten und das Ziel war es, die antifaschistische Jugend im Kampf gegen Hitler zu versammeln. Die ersten Gruppen der FDJ bildeten sich 1936 in Paris, 1938 in Prag und 1939 in Großbritannien. Es war nicht möglich Gruppen im eigenen Land zu bilden, da die Gegner Hitlers ins Exil fliehen mussten.1
Nach dem Fall des dritten Reiches und der Aufteilung Deutschlands, genehmigte die Sowjetische Militäradministration am 7. März 1946 den Antrag des Zentralen Antifaschistischen Jugendausschusses zur Gründung einer “überparteilichen, einigen und demokratischen Jugendorganisation ́Freie Deutsche Jugend ́.2
3 Tage später, am 10. März 1946 versammelten sich viele hunderte vor allem junge Menschen aus der sowjetischen Besatzungszone im Schweriner Staatstheater um diesen Tag zu einem Symbol der Hoffnung für die deutsche Jugend werden zu lassen. Man beschloss das offizielle Gründungsdatum der “Freien Deutschen Jugend” auf den 7. März zu legen, weil man dort die offizielle Erlaubnis bekommen hat.3
Der wirkliche Sinn und Zweck der FDJ
Obwohl von Anfang an Überparteilichkeit beschworen wurde, ist der SED bewusst, wie sich die FDJ entwickeln soll. Wer in Wahrheit der Häuptling der Organisation ist, wurde bereits 1946 bewiesen. Im neu gegründeten “Parlament der FDJ” wird Erich Honecker Vorsitzender und seine spätere Frau Edith Baumann Generalsekretärin. Die FDJ nennt sich ab 1949 selbst “aktive Helfer der fortschrittlichen Kräfte”. Zu diesem Zeitpunkt sind Mitglieder anderer Parteien aus der Organisation ausgetreten, manche von Ihnen wurden sogar zu Haftstrafen verurteilt. 1957 nennen sie sich ... Køb adgang for at læse mere

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