Erlkönig | Analyse og fortolkning

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Erlkönig | Analyse og fortolkning

Her finder du et eksempel på en analyse og fortolkning af Goethes digt "Erlkönig".

Uddrag

Ob das Kind erkrankt war, hat keine Relevanz. Es ist vielmehr die Ignoranz des Vaters, die dem Gedicht eine seiner Bedeutungen gibt. Das Kind weist den Vater immer wieder darauf hin, dass es den Erlkönig hören und sehen könne, der es locke, ihm zu folgen. Der Vater führt die vom Kind beschriebenen Erscheinungen auf unbedeutende Naturereignisse zurück und geht auf die Angst des Sohnes nicht weiter ein, außer ihm zu empfehlen, weiterhin ruhig zu bleiben. Erst als das Kind behauptet „Erlkönig hat mir ein Leids getan!“ wird auch der Vater unruhig. Er beeilt sich, den Hof zu erreichen, doch für das Kind kommt seine Reaktion zu spät. Aus dieser Perspektive ist das Gedicht eine Warnung vor dem Wegsehen und Unglauben, hätte das Geschehen doch bei einem anderen Verhalten des Vaters womöglich ein anderes, glücklicheres Ende nehmen können.

Viele Analysen beziehen die Warnung auf das Thema des Kindesmissbrauchs, welche auch zu Goethes Zeit Aktualität besaß. Hinweise zu dieser Interpretation finden sich in den Lockrufen des Erlkönigs in Verszeilen neun und zehn: „Du liebes Kind, komm geh mit mir, gar schöne Spiele spiel ich mit dir.“ Als seine Bemühungen ergebnislos bleiben, entschließt sich der Erlkönig, „Gewalt“ anzuwenden... Køb adgang for at læse mere

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